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10.10.2018

Technologie & Tools

Kostenlose Monitoring Tools II: Twitter

Marken und auch Personen haben einen Informationsbedarf, wer was über ihn/sie spricht. Die direkten Reaktionen sind oft noch einigermaßen überschaubar. Im Gegensatz zu direkten Reaktionen auf eigene Tweets bekommt man von Meinungsäußerungen, die einen Marken-/Produktnamen oder eine Person nur erwähnen, meistens nichts mit. Es sei denn, man betreibt Social Media Monitoring. Wir setzen unsere kleine Serie fort mit Twitter.

Zuerst gilt es, zwischen Monitoring und Analytics zu unterscheiden. Analytics geben einem Einblicke in die Performance des untersuchten Accounts: Wer und wie oft sind die Fragen bezüglich Likes, Retweets, Markierungen, Vernetzungsgrad, Identifikation von Usern etc. Monitoring dagegen ist ein systematisches Listening, dessen Ergebnisse dann analysiert werden.

Analytics Tools gibt es haufenweise. Sie liefern aber i.d.R. keinen Überblick über Gesprächsaufkommen und Tonalität zu einem ausgewählten Thema (oder mehreren). Wer also wissen will, wie es um die Reputation seiner Marke bestellt ist, der benötigt ein Monitoring Tool. Auch davon gibt es viele, wer allerdings ein Monitoring zum Nulltarif sucht, stößt sehr schnell auf Grenzen. Kommerzielle Toolanbieter bieten ihre Software normalerweise nicht kostenlos an. Somit ist der Sparfuchs auf punktuelles Monitoring im Rahmen der teilweise gewährten 30-Tage-Tests angewiesen. Ein paar Möglichkeiten gibt es dennoch.

Screenshot SocialBearing

Screenshot SocialBearing

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03.09.2018

Technologie & Tools

Kostenlose Monitoring-Tools I: Foren und Blogs

In dieser Serie stellen wir Ihnen einige kostenlose Tools für Ihr Monitoring vor. Den Anfang macht Gastautor Jan Bartels von Webbosaurus. Er hat einige Angebote unter die Lupe genommen, mit denen Sie im Auge behalten können, was in Foren und Blogs über Sie, Ihre Marke, Ihr Produkt gesprochen wird.

 

Professionelle Social Media Monitorings bieten qualitative Einblicke in die Diskussionen in Foren und Blogs. Neben vielfältigen Funktionalitäten wie Reports, Alerts, Exports und Filtern können Marken auch gezielt Themen, Stimmungen und Multiplikatoren identifizieren.

Am Anfang nutzen viele Unternehmen jedoch kostenlose Tools, um einen ersten Überblick zu gewinnen oder gar als kompletten Ersatz für einen Dienstleister. Im folgenden Artikel werden Möglichkeiten vorgestellt, um Foren und Blogs mit Hilfe kostenfreier Tools zu durchsuchen.

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28.06.2018

Recht

Landgericht Lübeck: Google muss Ein-Sterne-Bewertung löschen

Das Landgericht Lübeck hat in einem Streit zwischen einem Arzt und Google für den Kläger und gegen den Internetriesen entschieden. Die Ein-Sterne-Bewertung, um die es im Prozess ging, muss nun gelöscht werden (Az: I O 59/17). Das ist insofern bemerkenswert, da das Landgericht Augsburg in einem vergleichbaren Fall genau entgegengesetzt entschieden hatte: Google musste diese Ein-Sterne-Bewertung nicht löschen (Az. 022 O 560/17). In der Abwägung zwischen freier Meinungsäußerung und Schutzinteresse des Betroffenen waren die beiden Gerichte unterschiedlicher Ansicht.

Quelle: pixabay

Quelle: pixabay

(Lesezeit: ca. 4 Minuten)

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23.02.2018

Allgemein, Praxisbeispiele

Arztbewertungsportal Jameda verliert vor dem BGH

Sind Bewertungsportale Meckerecken? Das ist im Grunde genommen die Frage, die hinter dem Prozess vor dem Bundesgerichtshof (BGH) gegen das Ärztebewertungsportal Jameda steht. Zumindest, wenn es nach der Klägerin geht, einer Ärztin, die dort nicht gelistet sein wollte. Sie hat den Rechtsstreit gewonnen, Jameda muss ihr Profil löschen. Es ging dabei aber auch um die Frage, ob ein Bewertungsportal ohne Auftrag Profile veröffentlichen darf – und ob es zahlende Kunden bevorzugen darf.

(Lesezeit: ca. 7 min)

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16.01.2018

Allgemein, Markenwahrnehmung, Praxisbeispiele, Risikomanagement

„Wenn zwei das Gleiche tun …

… dann ist es noch längst nicht das Gleiche“, sagt der Volksmund. Seit Anfang des Jahres steht der schwedische Modekonzern H&M unter Dauerbeschuss aufgrund eines Werbemotivs. Ein schwarzer Junge posiert mit einem Pulli, der den Aufdruck „Coolest monkey in the jungle“ trägt. Sofort kamen Rassismusvorwürfe gegen den Filialisten auf. „Schwarzer = Affe“, diese Aussage wird H&M unterstellt. Andere verstehen den ganzen Rummel um das Anzeigenmotiv dagegen überhaupt nicht und meinen, diese dem aktuellen Shitstorm zugrundeliegende Aussage sei von einer Art „Gesinnungspolizei“ konstruiert. Anders als bei einem „normalen“ Shitstorm, wie sie kommen und gehen, ist dabei aber, dass es nicht bei Empörung in Social Media geblieben ist. Am Wochenende gab es ganz handfeste, gewaltsame Proteste gegen H&M in Südafrika.

Lesezeit: ca. 6 min

Screenshot Twitter (@KaramoBrown)

Screenshot Twitter (@KaramoBrown)

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25.10.2017

Allgemein, Markenwahrnehmung, Praxisbeispiele, Recht

Grenzüberschreitungen

Es ist mal wieder soweit. Die Nahrungsindustrie hofft, unter dem wachsamen Radar der Verbraucherschutzorganisation Foodwatch hindurchfliegen zu können. Die beteiligten Agenturen hoffen vermutlich, dass ihr Name nicht im fraglichen (und fragwürdigen) Zusammenhang ins Spiel gebracht wird. Der alte Satz, dass jede PR gute PR sei, gilt nämlich längst nicht mehr, so das überhaupt jemals der Fall war. Was soweit ist? Foodwatch hat wieder die Wahl zum „Windbeutel des Jahres“ gestartet.

(Lesezeit: ca. 5 min)

Bild: Foodwatch

Bild: Foodwatch

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23.10.2017

Allgemein, Markenwahrnehmung, Praxisbeispiele, Risikomanagement, Wie man es macht, Wie man es nicht macht

Sind Schweden cooler als Briten?

Bitte verzeihen Sie den etwas provokanten Titel. Es geht mir nicht darum, jemanden als „cool“ oder „uncool“ hinzustellen. Vielmehr geht es darum, mit welchem Maß an Gelassenheit („Coolness“) man ein Nutzervorum hinnimmt, zu dem man im Rahmen eines Namensfindungs- oder Designwettbewerbs aufgerufen hat, wenn das Ergebnis nicht den eigenen Vorstellungen entspricht. Hierbei haben sich die Schweden kürzlich als ziemlich „cool“ erwiesen.

 (Lesezeit: ca. 6 min)

Foto: Anders Abrahamsson

Foto: Anders Abrahamsson

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10.10.2017

Allgemein, Markenwahrnehmung, Risikomanagement

Frühwarnsystem gegen Internetkatastrophen: Social Media Monitoring

Um die tödliche Gefahr für Küstenbewohner zu mindern, arbeiten Wissenschaftler an einem Tsunami-Frühwarnsystem. Auch Vulkanologen und Erdbebenforscher versuchen, Katastrophen besser und früher vorhersagen zu können, um in den betroffenen Regionen Menschenleben zu schützen. Hurrikans lassen sich mittlerweile recht gut vorhersagen. Auch im Internet kommt es gelegentlich zu verheerenden Stürmen – Shitstorms. Doch für sie gibt es ein Frühwarnsystem: Social Media Monitoring. Solches kann helfen, dass sich eine Marke nicht urplötzlich und unvorbereitet einer möglicherweise existenzbedrohenden „Naturkatastrophe“ ausgesetzt sieht.

Lesezeit: ca. 5 min

Hurrikan

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25.07.2017

Allgemein, Praxisbeispiele, Risikomanagement, Strategie, Wie man es nicht macht

Popcorn raus, die haben was gegen Veganer gesagt! (mit Update)

Wir alle kennen diese Diskussionen, die gewisse Reizthemen mit mehr oder weniger schöner Regelmäßigkeit entfachen. Man kann dann fast die Uhr danach stellen: Popcorn schon mal bereitstellen, weil: „mimimi“ oder Gepöbel in … 3, 2, 1 … Meist sind dabei Gruppen betroffen, die in sehr starker Weise auf ihren eigenen Wertekanon bauen und auf Kritik hochgradig empflindlich reagieren. Stark Religiöse gehören dazu, AfDler/Pegidisten ebenfalls, genauso wie Homöopathie-Anhänger. Und natürlich Veganer.

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(Bilder: AOK RL/HH, JCarlos PB)

(Lesezeit: ca. 6 min)

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28.11.2016

Guerilla, Praxisbeispiele, Wie man es nicht macht

Seefeld: Bravouröser PR-Coup oder ethisch fragwürdige Inszenierung?

Eine Pistenraupe in Schleswig-Holstein, auf dem platten Land, wo der Niederschlag im Winter vornehmlich flüssiger Natur ist? Wo es nicht mal Skipisten gibt? Weil eine Spedition (aus Tirol) das Teil, das sie nach Seefeld (in Tirol) transportieren soll, stattdessen nach Seefeld (in Schleswig-Holstein) liefert? Skurril, höchst skurril. Entsprechend gab es auch reichlich Medienberichte (Google listet über 10.000 Treffer in der vergangenen Woche zu den Suchwörtern Seefeld und Pistenraupe) über diese angebliche Panne. Angeblich, denn, wie sich nun herausgestellt hat: Es war kein Missverständnis, sondern eine PR-Aktion. Der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag (sh:z) legt nun offen, wie es den Drahtziehern gelang, die Medien zu linken.

(Lesezeit: ca. 4 Minuten)

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Autoren

  • Hans-Joachim GrasHans-Joachim Gras

    Hans-Joachim Gras ist studierter Betriebswirt und Wirtschaftsinformatiker sowie Autor der Studienreihe „Wie Filialisten im Internet bewertet werden“. Im Reputation Control Team ist er verantwortlich für KPI-Entwicklung, strategische Handlungsempfehlungen sowie die Auswahl der geeigneten Tools. Gleichzeitig ist er Moderator der XING-Gruppe „Reputation“ und Referent auf Fachkongressen und Symposien. Bevor Gras 2009 die Position als Berater für Reputation Control bei New Communication übernahm, war er langjähriger Geschäftsführer der buchner documentation gmbh, die er 1998 mit gründete.

  • Jana WittJana Witt

    ...sorgt als PR- und Onlineberaterin bei New Communication dafür, dass ihre Kunden im Rampenlicht stehen. Privat zieht Jana monumentale Natur medialem Rummel vor: Die studierte Anglistin und Skandinavistin träumt von schottischen Highlands und einsamen Hütten in Norwegen.

  • Mirko StrauchmannMirko Strauchmann

    ...gräbt und wühlt am liebsten in den Tiefen des Internet. Klar, schließlich hat er Geschichte und Archäologie studiert. Und die Germanistik lässt er als Reputation Blogger sprechen. Darum analysiert der Musikliebhaber, der bei jedem Wetter mit Rad zur Arbeit fährt, bei New Communication als Reputation und Research Agent, was die Leute so im Netz über Marken schreiben oder was die Marktforschung hergibt.

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