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27.05.2011

Praxisbeispiele, Wie man es nicht macht

Fund der Woche 21-2011

Nach einer kurzen Auszeit präsentieren wir heute wieder einen Fund der Woche. Die Alarmglocken schrillen bereits bei der Überschrift des kurzen Erfahrungsberichts für die Online-Apotheke apodiscounter.de, von User muelldrio auf Dooyoo eingestellt am 25. Mai.

Offenbar war User muelldrio von den niedrigen Preisen und dem angebotenen 24h-Service der Online-Apotheke apodiscount.de angezogen worden. Wie lange 24 Stunden dauern können, musste er nach einer Bestellung zu seinem Leidwesen erfahren: “Unsere Bestellung wurde erst nach 5 Tagen abgeschickt.” Das ist ein grober Fauxpas, denn mal angenommen, jemand bestellt dort pünktlich Nachschub an dringend benötigten Medikamenten… nun ja, der kann böse Probleme bekommen. muelldrio weiter: “Wenn es aber um einen Service im Gesundheitsbereich geht, der sich mit einem 24h-Dienst rühmt, hört der Spaß auf.” Vollkommen zurecht, denn wenn es um die Gesundheit geht, ist absolute Verlässlichkeit geboten.

Doch damit nicht genug. Auch der Kundenservice lässt anscheinend stark zu wünschen übrig. So hat man bei apodiscount zwar erkannt, dass Twitter- und Facebook-Konten einen großen Mehrwert darstellen können. Allerdings nur, wenn man sie richtig nutzt. Und das heißt nicht: ausschließlich für Werbung, wie es muelldrios Erfahrung ist. Wenn dann noch lediglich standardisierte Antwortmails verschickt werden, die genau genommen gar keine Antworten enthalten, da sie nicht auf Fragen eingehen, dann lässt sich das nur noch als “Fail” auf ganzer Linie bezeichnen.

Sein Fazit: “Ich rate von einer dringend Bestellung ab! Und nur keine dringenden Medikamente!” ist somit absolut nachvollziehbar. Hinzu kommen fünf Metabewertungen und eine prominente Position der Veröffentlichung. Das ergibt einen Relevanzindex von 7,51. Vorsicht also, apodiscount! Vertrauen kann man schnell verspielen.

Kommentar

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Autor

Mirko Strauchmann
Mirko Strauchmann
...gräbt und wühlt am liebsten in den Tiefen des Internet. Klar, schließlich hat er Geschichte und Archäologie studiert. Und die Germanistik lässt er als Reputation Blogger sprechen. Darum analysiert der Musikliebhaber, der bei jedem Wetter mit Rad zur Arbeit fährt, bei New Communication als Reputation und Research Agent, was die Leute so im Netz über Marken schreiben oder was die Marktforschung hergibt.
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