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19.08.2012

Kurzprofil, Markenwahrnehmung, Risikomanagement, SEO, Strategie

Kurzprofil: Verbraucher-Ratgeber

Menschen vertrauen Verbraucher-Ratgebern. Punkt. Besonders in Deutschland. Was Stiftung Warentest, die Verbraucherzentralen oder der ADAC schreiben, wird von Konsumenten praktisch nicht hinterfragt. Daraus resultieren 3 Regeln für das Online-Reputation-Management.

Einfluss auf die Online-Reputation einer Marke: Verbraucher-Ratgeber

Was jeder aus eigener Erfahrung kennt, ist auch das regelmäßige Ergebnis von Studien: Die eindrucksvolle Trendstudie “Verbraucher-Vertrauen” der Otto-Group vom letzten Jahr kommt zum Ergebnis, dass mehr als 9 von 10 Kunden unabhängigen Test-Instanzen vertrauen. Beim Thema Ernährung genießen Stiftung Warentest und Ökotest das höchste Vertrauen, die Verbraucherzentralen liegen etwa gleich auf mit Ärzten und Apotheken (Quelle). Und auch bei Finanzfragen sind die Seiten von Stiftung Warentest die vertrauenswürdigsten Informationsquellen im Internet (comdirect, 2011).

Konsumenten geben auch immer wieder an, gezielt nach diesen Ergebnissen zu suchen. Google-Suchen nach dem Muster PRODUKTGATTUNG + “Test” liefern die Inhalte der Verbraucher-Ratgeber denn auch mit großer Keyword-Strength auf den oberen Plätzen. Diese Fakten bedeuten für das Online-Reputation-Management dreierlei:

1. Es lohnt sich, wohlwollende Veröffentlichungen auf den Portalen zu erwirken: Nehmens Sie an Produkttests teil und pflegen Sie eine offene und proaktive Zusammenarbeit mit den Redaktionen.

2. Das automatisierte Monitoring dieser Plattformen ist Pflicht.

3. Eine Verdrängung unliebsamer Inhalte auf Verbraucher-Ratgebern über SEO-Maßnahmen ist zwar grundsätzlich möglich, aufgrund der Keyword-Strength der Seiten jedoch aufwändig und langwierig.

Branchen Alle B2C-Branchen
Sichtbarkeit
Reichweite
Vertrauen
Krisenpotential

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Autor

Hans-Joachim Gras
Hans-Joachim Gras
Hans-Joachim Gras ist studierter Betriebswirt und Wirtschaftsinformatiker sowie Autor der Studienreihe „Wie Filialisten im Internet bewertet werden“. Im Reputation Control Team ist er verantwortlich für KPI-Entwicklung, strategische Handlungsempfehlungen sowie die Auswahl der geeigneten Tools. Gleichzeitig ist er Moderator der XING-Gruppe „Reputation“ und Referent auf Fachkongressen und Symposien. Bevor Gras 2009 die Position als Berater für Reputation Control bei New Communication übernahm, war er langjähriger Geschäftsführer der buchner documentation gmbh, die er 1998 mit gründete.
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