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25.10.2017

Allgemein, Markenwahrnehmung, Praxisbeispiele, Recht

Grenzüberschreitungen

Es ist mal wieder soweit. Die Nahrungsindustrie hofft, unter dem wachsamen Radar der Verbraucherschutzorganisation Foodwatch hindurchfliegen zu können. Die beteiligten Agenturen hoffen vermutlich, dass ihr Name nicht im fraglichen (und fragwürdigen) Zusammenhang ins Spiel gebracht wird. Der alte Satz, dass jede PR gute PR sei, gilt nämlich längst nicht mehr, so das überhaupt jemals der Fall war. Was soweit ist? Foodwatch hat wieder die Wahl zum „Windbeutel des Jahres“ gestartet.

(Lesezeit: ca. 5 min)

Bild: Foodwatch

Bild: Foodwatch

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23.10.2017

Allgemein, Markenwahrnehmung, Praxisbeispiele, Risikomanagement, Wie man es macht, Wie man es nicht macht

Sind Schweden cooler als Briten?

Bitte verzeihen Sie den etwas provokanten Titel. Es geht mir nicht darum, jemanden als „cool“ oder „uncool“ hinzustellen. Vielmehr geht es darum, mit welchem Maß an Gelassenheit („Coolness“) man ein Nutzervorum hinnimmt, zu dem man im Rahmen eines Namensfindungs- oder Designwettbewerbs aufgerufen hat, wenn das Ergebnis nicht den eigenen Vorstellungen entspricht. Hierbei haben sich die Schweden kürzlich als ziemlich „cool“ erwiesen.

 (Lesezeit: ca. 6 min)

Foto: Anders Abrahamsson

Foto: Anders Abrahamsson

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10.10.2017

Allgemein, Markenwahrnehmung, Risikomanagement

Frühwarnsystem gegen Internetkatastrophen: Social Media Monitoring

Um die tödliche Gefahr für Küstenbewohner zu mindern, arbeiten Wissenschaftler an einem Tsunami-Frühwarnsystem. Auch Vulkanologen und Erdbebenforscher versuchen, Katastrophen besser und früher vorhersagen zu können, um in den betroffenen Regionen Menschenleben zu schützen. Hurrikans lassen sich mittlerweile recht gut vorhersagen. Auch im Internet kommt es gelegentlich zu verheerenden Stürmen – Shitstorms. Doch für sie gibt es ein Frühwarnsystem: Social Media Monitoring. Solches kann helfen, dass sich eine Marke nicht urplötzlich und unvorbereitet einer möglicherweise existenzbedrohenden „Naturkatastrophe“ ausgesetzt sieht.

Lesezeit: ca. 5 min

Hurrikan

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22.11.2016

Markenwahrnehmung, Praxisbeispiele

Thou shalt comply!

Wir kennen es: Denjenigen, die es am allerwenigsten nötig hätten, wird das Puder in den Allerwertesten geblasen, bis es zu den Ohren wieder herauskommt. (Ich glaube, das klassische Sprichwort dafür lautet: „Wer hat, dem wird gegeben.“) Daran musste ich in der vergangenen Woche denken, als gleich drei Fälle problematischer Compliance in den Medien auftauchten. Alle drei Male handelt es sich um Inhaber politischer Spitzenämter: Oettinger, Steinmeier, Trump.

(Lesezeit: ca. 5 min)

compliance_noncompliance

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10.11.2016

Guerilla, Markenwahrnehmung, Praxisbeispiele

Mensch oder Maschine?

Am gestrigen Mittwochabend zeichnete eine Reportage des ZDF ein düsteres, geradezu beklemmendes Bild von den Sozialen Netzwerken. Die Sendung „ZDFzoom: Alles nur Lüge?“ berichtete über Fake-Profile, Social Bots und Trolle und nahm ihre Undercover-Umtriebe unter die Lupe. Sie kommt zum Ergebnis, dass ein nennenswerter Teil der politischen Meinungsbildung und Meinungsmache durch eingekaufte und automatische Manipulatoren bestimmt wird. Doch das Problem betrifft nicht nur die Politik, sondern auch Unternehmen.

(Lesezeit: ca. 6 Minuten)

Bild: ZDF

Bild: ZDF

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15.03.2016

Corporate Responsibility, Markenwahrnehmung, Studien

Von Prosumenten und Transparenz

Bewertungsportale sind ein wesentlicher Bestandteil des Web 2.0. Seit dem Beginn des Mitmach-Internet sind sie aus dem Boden gesprossen wie Pilze. Man kann alles so ziemlich alles bewerten: Produkte, Dienstleistungen, Unternehmen, sogar Menschen. Letztere allerdings für gewöhnlich in ihrer Funktion als Arzt, Dozent, Finanzberater usw. Das sind hilfreiche Angebote, auch wenn sich dort manchmal fragwürdige Inhalte finden. Mehr als fragwürdig dagegen ist die App Peeple, mit der Menschen andere Menschen einfach so bewerten können. Doch darum geht es mir heute nicht. Ich bin nämlich über ein neues Bewertungsportal gestolpert. Nicht von Usern für User, sondern von Nichtregierungsorganisationen für Konsumenten. (Lesezeit: ca. 4 min)

FairFinanceGuide.de Unbenannt

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22.01.2016

Corporate Responsibility, Markenwahrnehmung

Von Mogelpackungen und Sortiment-Anpassungen

Da öffnet man eine Packung Chips und sieht… Luft. Mogelpackung, könnte man meinen. Schließlich war die Tüte doch eben noch prall gefüllt, oder sah zumindest so aus. Warum das so ist, sei dahingestellt, aber das Gefühl kennt man. Mal abgesehen davon, dass die Luft zwar notwendig ist, es damit aber auch übertrieben werden kann, wie schon 2011 festgestellt wurde. Richtige Mogelpackungen sind da nicht so leicht identifizierbar.

(Lesezeit: ca. 4 Minuten)
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27.11.2015

Markenwahrnehmung, Recht

Product Placement ist böse! Nicht.

Haben Sie schon den neuen James Bond, „Spectre“, gesehen? Und, haben Sie die Einblendung „Dauerwerbesendung“ vermisst? Pardon, das war garstig von mir! Fakt aber ist: Wenn der neue Bond in den Medien besprochen wurde, dann ging es oft auch um Product Placement. Die Meinungen über diese unterschwellige Art der Produktwerbung gehen weit auseinander: Die einen fühlen sich belästigt, andere fürchten zum Konsum-Zombie manipuliert zu werden, manche sind Feuer und Flamme für die werbenden Marken, viele halten es einfach für eine legitime Form der Finanzierung.

(Lesezeit: ca. 6 Minuten)

 

Bild: Onlinemarketing.de

Bild: Onlinemarketing.de

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17.07.2015

Corporate Responsibility, Markenwahrnehmung, Wie man es macht

Von positivem und negativem Imagetransfer

Der Weltfußballverband Fifa steht unter Beschuss. Mal wieder, könnte man sagen. Denn Korruptionsvorwürfe gegen gegen die Fußballfunktionäre sind nichts Neues. Den aktuellen Skandal rund um den Verband und die WM-Vergabe an den Wüstenstaat Katar nahm das internationale Beratungsunternehmen Prophet zum Anlass, in Deutschland eine Umfrage durchzuführen. Es geht um mögliche Reputationsschäden durch das Sponsoring.

(Lesezeit: ca. 5 min)

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13.05.2015

Markenwahrnehmung, Praxisbeispiele

Von Zauberzucker und Bubbles

Lange schon habe ich keinen Fund der Woche mehr vorgestellt. Seit Montag aber verfolgt mich ein Tweet, der immer und immer wieder weiterverbreitet wird. Es geht, na klar, um ein kontroverses Thema: die Übernahme homöopathischer Mittel durch die Krankenkasse.

Screenshot Twitter @JP_Stich

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Autoren

  • Hans-Joachim GrasHans-Joachim Gras

    Hans-Joachim Gras ist studierter Betriebswirt und Wirtschaftsinformatiker sowie Autor der Studienreihe „Wie Filialisten im Internet bewertet werden“. Im Reputation Control Team ist er verantwortlich für KPI-Entwicklung, strategische Handlungsempfehlungen sowie die Auswahl der geeigneten Tools. Gleichzeitig ist er Moderator der XING-Gruppe „Reputation“ und Referent auf Fachkongressen und Symposien. Bevor Gras 2009 die Position als Berater für Reputation Control bei New Communication übernahm, war er langjähriger Geschäftsführer der buchner documentation gmbh, die er 1998 mit gründete.

  • Jana WittJana Witt

    ...sorgt als PR- und Onlineberaterin bei New Communication dafür, dass ihre Kunden im Rampenlicht stehen. Privat zieht Jana monumentale Natur medialem Rummel vor: Die studierte Anglistin und Skandinavistin träumt von schottischen Highlands und einsamen Hütten in Norwegen.

  • Mirko StrauchmannMirko Strauchmann

    ...gräbt und wühlt am liebsten in den Tiefen des Internet. Klar, schließlich hat er Geschichte und Archäologie studiert. Und die Germanistik lässt er als Reputation Blogger sprechen. Darum analysiert der Musikliebhaber, der bei jedem Wetter mit Rad zur Arbeit fährt, bei New Communication als Reputation und Research Agent, was die Leute so im Netz über Marken schreiben oder was die Marktforschung hergibt.

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