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16.01.2018

Allgemein, Markenwahrnehmung, Praxisbeispiele, Risikomanagement

„Wenn zwei das Gleiche tun …

… dann ist es noch längst nicht das Gleiche“, sagt der Volksmund. Seit Anfang des Jahres steht der schwedische Modekonzern H&M unter Dauerbeschuss aufgrund eines Werbemotivs. Ein schwarzer Junge posiert mit einem Pulli, der den Aufdruck „Coolest monkey in the jungle“ trägt. Sofort kamen Rassismusvorwürfe gegen den Filialisten auf. „Schwarzer = Affe“, diese Aussage wird H&M unterstellt. Andere verstehen den ganzen Rummel um das Anzeigenmotiv dagegen überhaupt nicht und meinen, diese dem aktuellen Shitstorm zugrundeliegende Aussage sei von einer Art „Gesinnungspolizei“ konstruiert. Anders als bei einem „normalen“ Shitstorm, wie sie kommen und gehen, ist dabei aber, dass es nicht bei Empörung in Social Media geblieben ist. Am Wochenende gab es ganz handfeste, gewaltsame Proteste gegen H&M in Südafrika.

Lesezeit: ca. 6 min

Screenshot Twitter (@KaramoBrown)

Screenshot Twitter (@KaramoBrown)

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25.10.2017

Allgemein, Markenwahrnehmung, Praxisbeispiele, Recht

Grenzüberschreitungen

Es ist mal wieder soweit. Die Nahrungsindustrie hofft, unter dem wachsamen Radar der Verbraucherschutzorganisation Foodwatch hindurchfliegen zu können. Die beteiligten Agenturen hoffen vermutlich, dass ihr Name nicht im fraglichen (und fragwürdigen) Zusammenhang ins Spiel gebracht wird. Der alte Satz, dass jede PR gute PR sei, gilt nämlich längst nicht mehr, so das überhaupt jemals der Fall war. Was soweit ist? Foodwatch hat wieder die Wahl zum „Windbeutel des Jahres“ gestartet.

(Lesezeit: ca. 5 min)

Bild: Foodwatch

Bild: Foodwatch

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23.10.2017

Allgemein, Markenwahrnehmung, Praxisbeispiele, Risikomanagement, Wie man es macht, Wie man es nicht macht

Sind Schweden cooler als Briten?

Bitte verzeihen Sie den etwas provokanten Titel. Es geht mir nicht darum, jemanden als „cool“ oder „uncool“ hinzustellen. Vielmehr geht es darum, mit welchem Maß an Gelassenheit („Coolness“) man ein Nutzervorum hinnimmt, zu dem man im Rahmen eines Namensfindungs- oder Designwettbewerbs aufgerufen hat, wenn das Ergebnis nicht den eigenen Vorstellungen entspricht. Hierbei haben sich die Schweden kürzlich als ziemlich „cool“ erwiesen.

 (Lesezeit: ca. 6 min)

Foto: Anders Abrahamsson

Foto: Anders Abrahamsson

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25.07.2017

Allgemein, Praxisbeispiele, Risikomanagement, Strategie, Wie man es nicht macht

Popcorn raus, die haben was gegen Veganer gesagt! (mit Update)

Wir alle kennen diese Diskussionen, die gewisse Reizthemen mit mehr oder weniger schöner Regelmäßigkeit entfachen. Man kann dann fast die Uhr danach stellen: Popcorn schon mal bereitstellen, weil: „mimimi“ oder Gepöbel in … 3, 2, 1 … Meist sind dabei Gruppen betroffen, die in sehr starker Weise auf ihren eigenen Wertekanon bauen und auf Kritik hochgradig empflindlich reagieren. Stark Religiöse gehören dazu, AfDler/Pegidisten ebenfalls, genauso wie Homöopathie-Anhänger. Und natürlich Veganer.

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(Bilder: AOK RL/HH, JCarlos PB)

(Lesezeit: ca. 6 min)

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28.11.2016

Guerilla, Praxisbeispiele, Wie man es nicht macht

Seefeld: Bravouröser PR-Coup oder ethisch fragwürdige Inszenierung?

Eine Pistenraupe in Schleswig-Holstein, auf dem platten Land, wo der Niederschlag im Winter vornehmlich flüssiger Natur ist? Wo es nicht mal Skipisten gibt? Weil eine Spedition (aus Tirol) das Teil, das sie nach Seefeld (in Tirol) transportieren soll, stattdessen nach Seefeld (in Schleswig-Holstein) liefert? Skurril, höchst skurril. Entsprechend gab es auch reichlich Medienberichte (Google listet über 10.000 Treffer in der vergangenen Woche zu den Suchwörtern Seefeld und Pistenraupe) über diese angebliche Panne. Angeblich, denn, wie sich nun herausgestellt hat: Es war kein Missverständnis, sondern eine PR-Aktion. Der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag (sh:z) legt nun offen, wie es den Drahtziehern gelang, die Medien zu linken.

(Lesezeit: ca. 4 Minuten)

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22.11.2016

Markenwahrnehmung, Praxisbeispiele

Thou shalt comply!

Wir kennen es: Denjenigen, die es am allerwenigsten nötig hätten, wird das Puder in den Allerwertesten geblasen, bis es zu den Ohren wieder herauskommt. (Ich glaube, das klassische Sprichwort dafür lautet: „Wer hat, dem wird gegeben.“) Daran musste ich in der vergangenen Woche denken, als gleich drei Fälle problematischer Compliance in den Medien auftauchten. Alle drei Male handelt es sich um Inhaber politischer Spitzenämter: Oettinger, Steinmeier, Trump.

(Lesezeit: ca. 5 min)

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10.11.2016

Guerilla, Markenwahrnehmung, Praxisbeispiele

Mensch oder Maschine?

Am gestrigen Mittwochabend zeichnete eine Reportage des ZDF ein düsteres, geradezu beklemmendes Bild von den Sozialen Netzwerken. Die Sendung „ZDFzoom: Alles nur Lüge?“ berichtete über Fake-Profile, Social Bots und Trolle und nahm ihre Undercover-Umtriebe unter die Lupe. Sie kommt zum Ergebnis, dass ein nennenswerter Teil der politischen Meinungsbildung und Meinungsmache durch eingekaufte und automatische Manipulatoren bestimmt wird. Doch das Problem betrifft nicht nur die Politik, sondern auch Unternehmen.

(Lesezeit: ca. 6 Minuten)

Bild: ZDF

Bild: ZDF

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21.10.2016

Praxisbeispiele, Wie man es macht

Alle Jahre wieder

Kennen Sie Zipfenmännchen? Eigentlich egal, ob Sie die kennen. Um diese Schokoladen-Hohlfiguren geht es nämlich nur am Rande. Es geht um einen selbst provozierten Shitstorm. Und wie man mit ihm umgeht. Richtig umgeht.

(Lesezeit: ca. 5 Minuten)

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03.06.2016

Allgemein, Praxisbeispiele, Wie man es macht

Warum der Deutschen Bahn plötzlich die Herzen zufliegen

Die Deutsche Bahn ist nicht unbedingt ein Kandidat für einen Candystorm. Verspätungen, Ausfälle, individuelle Verfehlungen von Mitarbeitern … Die Anlässe für Kritik in den Sozialen Medien sind zahlreich. Nun aber hat die Bahn einen Marketingcoup gelandet, der ihr die Herzen geradewegs zufliegen lässt. Doch seht selbst:

(Lesezeit: ca. 6 Minuten)

(Quelle: YouTube-Channel Deutsche Bahn Personenverkehr)

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22.09.2015

Praxisbeispiele, Strategie, Wie man es macht, Wie man es nicht macht

Hashtag oder Bashtag? Nestlé stellt sich

Dialog. Dialog mit dem Kunden – das ist immer etwas Gutes, nicht wahr? Vom theoretischen Gedanken her, der dahinter steckt, schon. Allerdings ist es so, dass das Gespräch an sich nicht zwangläufig etwas Harmonisches sein muss, etwas das beide Seiten einander näher bringt, Sympathien weckt bzw. stärkt. Das gilt ganz besonders, wenn man sich an alle Menschen “da draußen” wendet. Diese Erfahrung hat Nestlé gerade gemacht. (Lesezeit: ca. 4 min)

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Autoren

  • Hans-Joachim GrasHans-Joachim Gras

    Hans-Joachim Gras ist studierter Betriebswirt und Wirtschaftsinformatiker sowie Autor der Studienreihe „Wie Filialisten im Internet bewertet werden“. Im Reputation Control Team ist er verantwortlich für KPI-Entwicklung, strategische Handlungsempfehlungen sowie die Auswahl der geeigneten Tools. Gleichzeitig ist er Moderator der XING-Gruppe „Reputation“ und Referent auf Fachkongressen und Symposien. Bevor Gras 2009 die Position als Berater für Reputation Control bei New Communication übernahm, war er langjähriger Geschäftsführer der buchner documentation gmbh, die er 1998 mit gründete.

  • Jana WittJana Witt

    ...sorgt als PR- und Onlineberaterin bei New Communication dafür, dass ihre Kunden im Rampenlicht stehen. Privat zieht Jana monumentale Natur medialem Rummel vor: Die studierte Anglistin und Skandinavistin träumt von schottischen Highlands und einsamen Hütten in Norwegen.

  • Mirko StrauchmannMirko Strauchmann

    ...gräbt und wühlt am liebsten in den Tiefen des Internet. Klar, schließlich hat er Geschichte und Archäologie studiert. Und die Germanistik lässt er als Reputation Blogger sprechen. Darum analysiert der Musikliebhaber, der bei jedem Wetter mit Rad zur Arbeit fährt, bei New Communication als Reputation und Research Agent, was die Leute so im Netz über Marken schreiben oder was die Marktforschung hergibt.

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