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20.02.2019

Allgemein, Guerilla, Markenwahrnehmung, Praxisbeispiele, Risikomanagement

Polarisieren, provozieren: True Fruits erntet die Früchte seines Marketings

Ganz böse im Zentrum der medialen Aufmerksamkeit steht derzeit der Smoothie-Hersteller True Fruits. Der “Saftladen”, wie sie sich selbstironisch bezeichnen, ist in der Vergangenheit schon häufiger durch sein provokantes, polarisierendes Marketing aufgefallen. Einen derartigen Sturm der Entrüstung, wie er nun tobt, hatte man dort aber noch nicht, zumal das Unternehmen auf Social Media ziemlich aggressiv zum Gegenangriff bläst. In massiven Kampagnen wird True Fruits Rassismus und Sexismus vorgeworfen. Der Stein des Anstoßes schwelt schon seit 2017, als das Unternehmen seine Produkte in Österreich mit einer vielfach missverstandenen Kampagne einführte.

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17.01.2019

Allgemein, Corporate Responsibility, Markenwahrnehmung, Praxisbeispiele, Strategie

Seid ihr jemand oder seid ihr niemand? Warum Unternehmen für Werte einstehen sollten

„Wann ist ein Mann ein Mann?“ fragte Herbert Grönemeyer schon 1984 und besang die langsame Abwendung weg vom traditionellen Männerbild. “Für das beste im Mann” wollte Gillette dann fünf Jahre später stehen – wobei nie ganz klar wurde, was denn dieses “beste im Mann” wirklich sei. Seit dem letzten Jahr propagiert die Rasierermarke nun ein modernes Männerbild. Ihr neuester Werbespot, der ebenfalls in dieses Horn stößt, stößt vielen allerdings sauer auf. Um diesen Spot geht es:

(Lesezeit: ca. 7 min)

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16.01.2018

Allgemein, Markenwahrnehmung, Praxisbeispiele, Risikomanagement

„Wenn zwei das Gleiche tun …

… dann ist es noch längst nicht das Gleiche“, sagt der Volksmund. Seit Anfang des Jahres steht der schwedische Modekonzern H&M unter Dauerbeschuss aufgrund eines Werbemotivs. Ein schwarzer Junge posiert mit einem Pulli, der den Aufdruck „Coolest monkey in the jungle“ trägt. Sofort kamen Rassismusvorwürfe gegen den Filialisten auf. „Schwarzer = Affe“, diese Aussage wird H&M unterstellt. Andere verstehen den ganzen Rummel um das Anzeigenmotiv dagegen überhaupt nicht und meinen, diese dem aktuellen Shitstorm zugrundeliegende Aussage sei von einer Art „Gesinnungspolizei“ konstruiert. Anders als bei einem „normalen“ Shitstorm, wie sie kommen und gehen, ist dabei aber, dass es nicht bei Empörung in Social Media geblieben ist. Am Wochenende gab es ganz handfeste, gewaltsame Proteste gegen H&M in Südafrika.

Lesezeit: ca. 6 min

Screenshot Twitter (@KaramoBrown)

Screenshot Twitter (@KaramoBrown)

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23.10.2017

Allgemein, Markenwahrnehmung, Praxisbeispiele, Risikomanagement, Wie man es macht, Wie man es nicht macht

Sind Schweden cooler als Briten?

Bitte verzeihen Sie den etwas provokanten Titel. Es geht mir nicht darum, jemanden als „cool“ oder „uncool“ hinzustellen. Vielmehr geht es darum, mit welchem Maß an Gelassenheit („Coolness“) man ein Nutzervorum hinnimmt, zu dem man im Rahmen eines Namensfindungs- oder Designwettbewerbs aufgerufen hat, wenn das Ergebnis nicht den eigenen Vorstellungen entspricht. Hierbei haben sich die Schweden kürzlich als ziemlich „cool“ erwiesen.

 (Lesezeit: ca. 6 min)

Foto: Anders Abrahamsson

Foto: Anders Abrahamsson

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10.10.2017

Allgemein, Markenwahrnehmung, Risikomanagement

Frühwarnsystem gegen Internetkatastrophen: Social Media Monitoring

Um die tödliche Gefahr für Küstenbewohner zu mindern, arbeiten Wissenschaftler an einem Tsunami-Frühwarnsystem. Auch Vulkanologen und Erdbebenforscher versuchen, Katastrophen besser und früher vorhersagen zu können, um in den betroffenen Regionen Menschenleben zu schützen. Hurrikans lassen sich mittlerweile recht gut vorhersagen. Auch im Internet kommt es gelegentlich zu verheerenden Stürmen – Shitstorms. Doch für sie gibt es ein Frühwarnsystem: Social Media Monitoring. Solches kann helfen, dass sich eine Marke nicht urplötzlich und unvorbereitet einer möglicherweise existenzbedrohenden „Naturkatastrophe“ ausgesetzt sieht.

Lesezeit: ca. 5 min

Hurrikan

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25.07.2017

Allgemein, Praxisbeispiele, Risikomanagement, Strategie, Wie man es nicht macht

Popcorn raus, die haben was gegen Veganer gesagt! (mit Update)

Wir alle kennen diese Diskussionen, die gewisse Reizthemen mit mehr oder weniger schöner Regelmäßigkeit entfachen. Man kann dann fast die Uhr danach stellen: Popcorn schon mal bereitstellen, weil: „mimimi“ oder Gepöbel in … 3, 2, 1 … Meist sind dabei Gruppen betroffen, die in sehr starker Weise auf ihren eigenen Wertekanon bauen und auf Kritik hochgradig empflindlich reagieren. Stark Religiöse gehören dazu, AfDler/Pegidisten ebenfalls, genauso wie Homöopathie-Anhänger. Und natürlich Veganer.

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(Bilder: AOK RL/HH, JCarlos PB)

(Lesezeit: ca. 6 min)

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21.10.2016

Praxisbeispiele, Wie man es macht

Alle Jahre wieder

Kennen Sie Zipfenmännchen? Eigentlich egal, ob Sie die kennen. Um diese Schokoladen-Hohlfiguren geht es nämlich nur am Rande. Es geht um einen selbst provozierten Shitstorm. Und wie man mit ihm umgeht. Richtig umgeht.

(Lesezeit: ca. 5 Minuten)

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22.09.2015

Praxisbeispiele, Strategie, Wie man es macht, Wie man es nicht macht

Hashtag oder Bashtag? Nestlé stellt sich

Dialog. Dialog mit dem Kunden – das ist immer etwas Gutes, nicht wahr? Vom theoretischen Gedanken her, der dahinter steckt, schon. Allerdings ist es so, dass das Gespräch an sich nicht zwangläufig etwas Harmonisches sein muss, etwas das beide Seiten einander näher bringt, Sympathien weckt bzw. stärkt. Das gilt ganz besonders, wenn man sich an alle Menschen “da draußen” wendet. Diese Erfahrung hat Nestlé gerade gemacht. (Lesezeit: ca. 4 min)

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02.03.2015

Praxisbeispiele, Wie man es nicht macht

Von Fettnäpfchen und Geschichte

Ziemlich in die Nesseln gesetzt hat sich in der vergangenen Woche Coca-Cola mit seinem Jubiläums-Spot für Fanta. Die gelbe Brause ist just 75 Jahre alt geworden, da wollte der rot-weiße Getränkeriese auf die glorreiche Geschichte anspielen. (Lesezeit: ca. 3 Minuten)

Screenshot Buzzfeed / Coca-Cola/YouTube

Screenshot Buzzfeed / Coca-Cola/YouTube

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14.05.2014

Guerilla, Praxisbeispiele, Wie man es macht

Unter Druck

Seit einigen Tagen treffe ich im Netz immer wieder auf eine höchst bemerkenswerte Aktion. Ihr Name: “1 aus 100″. Ihr Initiator: Die Künstlergruppe “Zentrum für politische Schönheit“. Ihr Ziel: Die Rettung von Kindern, die unter dem syrischen Bürgerkrieg leiden. Ihr Mittel: Mimikry. Der Einsatz: Die Reputation einer Ministerin. weiterlesen

Autoren

  • Hans-Joachim GrasHans-Joachim Gras

    Hans-Joachim Gras ist studierter Betriebswirt und Wirtschaftsinformatiker sowie Autor der Studienreihe „Wie Filialisten im Internet bewertet werden“. Im Reputation Control Team ist er verantwortlich für KPI-Entwicklung, strategische Handlungsempfehlungen sowie die Auswahl der geeigneten Tools. Gleichzeitig ist er Moderator der XING-Gruppe „Reputation“ und Referent auf Fachkongressen und Symposien. Bevor Gras 2009 die Position als Berater für Reputation Control bei New Communication übernahm, war er langjähriger Geschäftsführer der buchner documentation gmbh, die er 1998 mit gründete.

  • Jana WittJana Witt

    ...sorgt als PR- und Onlineberaterin bei New Communication dafür, dass ihre Kunden im Rampenlicht stehen. Privat zieht Jana monumentale Natur medialem Rummel vor: Die studierte Anglistin und Skandinavistin träumt von schottischen Highlands und einsamen Hütten in Norwegen.

  • Mirko StrauchmannMirko Strauchmann

    ...gräbt und wühlt am liebsten in den Tiefen des Internet. Klar, schließlich hat er Geschichte und Archäologie studiert. Und die Germanistik lässt er als Reputation Blogger sprechen. Darum analysiert der Musikliebhaber, der bei jedem Wetter mit Rad zur Arbeit fährt, bei New Communication als Reputation und Research Agent, was die Leute so im Netz über Marken schreiben oder was die Marktforschung hergibt.

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