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10.10.2018

Technologie & Tools

Kostenlose Monitoring Tools II: Twitter

Marken und auch Personen haben einen Informationsbedarf, wer was über ihn/sie spricht. Die direkten Reaktionen sind oft noch einigermaßen überschaubar. Im Gegensatz zu direkten Reaktionen auf eigene Tweets bekommt man von Meinungsäußerungen, die einen Marken-/Produktnamen oder eine Person nur erwähnen, meistens nichts mit. Es sei denn, man betreibt Social Media Monitoring. Wir setzen unsere kleine Serie fort mit Twitter.

Zuerst gilt es, zwischen Monitoring und Analytics zu unterscheiden. Analytics geben einem Einblicke in die Performance des untersuchten Accounts: Wer und wie oft sind die Fragen bezüglich Likes, Retweets, Markierungen, Vernetzungsgrad, Identifikation von Usern etc. Monitoring dagegen ist ein systematisches Listening, dessen Ergebnisse dann analysiert werden.

Analytics Tools gibt es haufenweise. Sie liefern aber i.d.R. keinen Überblick über Gesprächsaufkommen und Tonalität zu einem ausgewählten Thema (oder mehreren). Wer also wissen will, wie es um die Reputation seiner Marke bestellt ist, der benötigt ein Monitoring Tool. Auch davon gibt es viele, wer allerdings ein Monitoring zum Nulltarif sucht, stößt sehr schnell auf Grenzen. Kommerzielle Toolanbieter bieten ihre Software normalerweise nicht kostenlos an. Somit ist der Sparfuchs auf punktuelles Monitoring im Rahmen der teilweise gewährten 30-Tage-Tests angewiesen. Ein paar Möglichkeiten gibt es dennoch.

Screenshot SocialBearing

Screenshot SocialBearing

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16.01.2018

Allgemein, Markenwahrnehmung, Praxisbeispiele, Risikomanagement

„Wenn zwei das Gleiche tun …

… dann ist es noch längst nicht das Gleiche“, sagt der Volksmund. Seit Anfang des Jahres steht der schwedische Modekonzern H&M unter Dauerbeschuss aufgrund eines Werbemotivs. Ein schwarzer Junge posiert mit einem Pulli, der den Aufdruck „Coolest monkey in the jungle“ trägt. Sofort kamen Rassismusvorwürfe gegen den Filialisten auf. „Schwarzer = Affe“, diese Aussage wird H&M unterstellt. Andere verstehen den ganzen Rummel um das Anzeigenmotiv dagegen überhaupt nicht und meinen, diese dem aktuellen Shitstorm zugrundeliegende Aussage sei von einer Art „Gesinnungspolizei“ konstruiert. Anders als bei einem „normalen“ Shitstorm, wie sie kommen und gehen, ist dabei aber, dass es nicht bei Empörung in Social Media geblieben ist. Am Wochenende gab es ganz handfeste, gewaltsame Proteste gegen H&M in Südafrika.

Lesezeit: ca. 6 min

Screenshot Twitter (@KaramoBrown)

Screenshot Twitter (@KaramoBrown)

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23.10.2017

Allgemein, Markenwahrnehmung, Praxisbeispiele, Risikomanagement, Wie man es macht, Wie man es nicht macht

Sind Schweden cooler als Briten?

Bitte verzeihen Sie den etwas provokanten Titel. Es geht mir nicht darum, jemanden als „cool“ oder „uncool“ hinzustellen. Vielmehr geht es darum, mit welchem Maß an Gelassenheit („Coolness“) man ein Nutzervorum hinnimmt, zu dem man im Rahmen eines Namensfindungs- oder Designwettbewerbs aufgerufen hat, wenn das Ergebnis nicht den eigenen Vorstellungen entspricht. Hierbei haben sich die Schweden kürzlich als ziemlich „cool“ erwiesen.

 (Lesezeit: ca. 6 min)

Foto: Anders Abrahamsson

Foto: Anders Abrahamsson

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10.10.2017

Allgemein, Markenwahrnehmung, Risikomanagement

Frühwarnsystem gegen Internetkatastrophen: Social Media Monitoring

Um die tödliche Gefahr für Küstenbewohner zu mindern, arbeiten Wissenschaftler an einem Tsunami-Frühwarnsystem. Auch Vulkanologen und Erdbebenforscher versuchen, Katastrophen besser und früher vorhersagen zu können, um in den betroffenen Regionen Menschenleben zu schützen. Hurrikans lassen sich mittlerweile recht gut vorhersagen. Auch im Internet kommt es gelegentlich zu verheerenden Stürmen – Shitstorms. Doch für sie gibt es ein Frühwarnsystem: Social Media Monitoring. Solches kann helfen, dass sich eine Marke nicht urplötzlich und unvorbereitet einer möglicherweise existenzbedrohenden „Naturkatastrophe“ ausgesetzt sieht.

Lesezeit: ca. 5 min

Hurrikan

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25.07.2017

Allgemein, Praxisbeispiele, Risikomanagement, Strategie, Wie man es nicht macht

Popcorn raus, die haben was gegen Veganer gesagt! (mit Update)

Wir alle kennen diese Diskussionen, die gewisse Reizthemen mit mehr oder weniger schöner Regelmäßigkeit entfachen. Man kann dann fast die Uhr danach stellen: Popcorn schon mal bereitstellen, weil: „mimimi“ oder Gepöbel in … 3, 2, 1 … Meist sind dabei Gruppen betroffen, die in sehr starker Weise auf ihren eigenen Wertekanon bauen und auf Kritik hochgradig empflindlich reagieren. Stark Religiöse gehören dazu, AfDler/Pegidisten ebenfalls, genauso wie Homöopathie-Anhänger. Und natürlich Veganer.

AOK RL/HH lieber nicht vegan V_de_Vegan

(Bilder: AOK RL/HH, JCarlos PB)

(Lesezeit: ca. 6 min)

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10.11.2016

Guerilla, Markenwahrnehmung, Praxisbeispiele

Mensch oder Maschine?

Am gestrigen Mittwochabend zeichnete eine Reportage des ZDF ein düsteres, geradezu beklemmendes Bild von den Sozialen Netzwerken. Die Sendung „ZDFzoom: Alles nur Lüge?“ berichtete über Fake-Profile, Social Bots und Trolle und nahm ihre Undercover-Umtriebe unter die Lupe. Sie kommt zum Ergebnis, dass ein nennenswerter Teil der politischen Meinungsbildung und Meinungsmache durch eingekaufte und automatische Manipulatoren bestimmt wird. Doch das Problem betrifft nicht nur die Politik, sondern auch Unternehmen.

(Lesezeit: ca. 6 Minuten)

Bild: ZDF

Bild: ZDF

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03.06.2016

Allgemein, Praxisbeispiele, Wie man es macht

Warum der Deutschen Bahn plötzlich die Herzen zufliegen

Die Deutsche Bahn ist nicht unbedingt ein Kandidat für einen Candystorm. Verspätungen, Ausfälle, individuelle Verfehlungen von Mitarbeitern … Die Anlässe für Kritik in den Sozialen Medien sind zahlreich. Nun aber hat die Bahn einen Marketingcoup gelandet, der ihr die Herzen geradewegs zufliegen lässt. Doch seht selbst:

(Lesezeit: ca. 6 Minuten)

(Quelle: YouTube-Channel Deutsche Bahn Personenverkehr)

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13.05.2015

Markenwahrnehmung, Praxisbeispiele

Von Zauberzucker und Bubbles

Lange schon habe ich keinen Fund der Woche mehr vorgestellt. Seit Montag aber verfolgt mich ein Tweet, der immer und immer wieder weiterverbreitet wird. Es geht, na klar, um ein kontroverses Thema: die Übernahme homöopathischer Mittel durch die Krankenkasse.

Screenshot Twitter @JP_Stich

Screenshot Twitter @JP_Stich

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15.04.2015

Praxisbeispiele, Studien

Das löchrige Gedächtnis des Internet

„Das Internet vergisst nichts!“ Das ist die Standardwarnung, um zur Sparsamkeit mit Daten zu erziehen. Keine Fotos hochladen, die auch nur entfernt kompromittierend sein könnten. Keine Kommentare hinterlassen, die ein schlechtes Bild auf einen werfen könnten. Doch auch „das Internet“ kann durchaus vergessen. Und das nicht nur aufgrund des EuGH-Urteils („Google-Urteil“) zum „Recht auf Vergessen“. (Lesezeit: ca. 5 Minuten)

Screenshots der Foren und Netzwerke

Screenshots der Foren und Netzwerke

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16.01.2015

Praxisbeispiele, Wie man es macht

Wetzt die Schwerter!

In den Facebook-Präsenzen unserer Medien ist ein neuer Trend zu erkennen: „Don’t feed the trolls“ war gestern. Inzwischen versucht man es mit Witz und Esprit.

(Lesezeit: ca. 5 min)

Pegida vs. Welt

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Autoren

  • Hans-Joachim GrasHans-Joachim Gras

    Hans-Joachim Gras ist studierter Betriebswirt und Wirtschaftsinformatiker sowie Autor der Studienreihe „Wie Filialisten im Internet bewertet werden“. Im Reputation Control Team ist er verantwortlich für KPI-Entwicklung, strategische Handlungsempfehlungen sowie die Auswahl der geeigneten Tools. Gleichzeitig ist er Moderator der XING-Gruppe „Reputation“ und Referent auf Fachkongressen und Symposien. Bevor Gras 2009 die Position als Berater für Reputation Control bei New Communication übernahm, war er langjähriger Geschäftsführer der buchner documentation gmbh, die er 1998 mit gründete.

  • Jana WittJana Witt

    ...sorgt als PR- und Onlineberaterin bei New Communication dafür, dass ihre Kunden im Rampenlicht stehen. Privat zieht Jana monumentale Natur medialem Rummel vor: Die studierte Anglistin und Skandinavistin träumt von schottischen Highlands und einsamen Hütten in Norwegen.

  • Mirko StrauchmannMirko Strauchmann

    ...gräbt und wühlt am liebsten in den Tiefen des Internet. Klar, schließlich hat er Geschichte und Archäologie studiert. Und die Germanistik lässt er als Reputation Blogger sprechen. Darum analysiert der Musikliebhaber, der bei jedem Wetter mit Rad zur Arbeit fährt, bei New Communication als Reputation und Research Agent, was die Leute so im Netz über Marken schreiben oder was die Marktforschung hergibt.

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